In den vergangenen Jahren haben sich entlang des Bahndammes zahlreiche Sträucher wie Weißdorn, Schlehe, Hartriegel und weitere Gehölze stark entwickelt. Diese haben mittlerweile ein Alter sowie eine Größe erreicht, die aus Gründen der Verkehrssicherungspflicht ein Eingreifen erforderlich machen. Um die Sicherheit für Passanten weiterhin gewährleisten zu können, müssen die betroffenen Strauchbestände daher gerodet beziehungsweise auf den Stock zurückgesetzt werden.
Aus naturschutzfachlicher Sicht sind derartige Pflegemaßnahmen ebenfalls sinnvoll und notwendig: Entsprechende Straucharten sollten spätestens alle 20 Jahre zurückgeschnitten werden. Durch den anschließenden Neuaustrieb entstehen dichte Gehölzstrukturen, die künftig wieder verbesserte Nist- und Rückzugsmöglichkeiten für Kleinvögel bieten.
Erhaltenswerte und ökologisch wertvolle Bäume werden ausdrücklich von den Rodungs- und Fällmaßnahmen ausgenommen und bleiben bestehen.
Da die Durchführung der Arbeiten witterungsbedingt erst im März möglich ist, hat die Stadt Püttlingen beim Landesamt für Umwelt- und Arbeitsschutz (LUA) eine entsprechende Sondergenehmigung eingeholt.
Während der Fällarbeiten ist aus Sicherheitsgründen eine Vollsperrung des alten Bahndammes erforderlich. Für die Dauer von voraussichtlich drei Tagen muss der Weg vollständig gesperrt werden, da schweres Gerät zum Einsatz kommt. Die Stadt bittet alle Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen.
Ohne die vorgesehenen Rückschnittmaßnahmen wäre eine dauerhafte Sperrung des alten Bahndammes aus Verkehrssicherheitsgründen unvermeidbar gewesen.
Die Stadt Püttlingen bedankt sich bei allen Betroffenen für ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei der Umsetzung dieser wichtigen Maßnahme.
