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Bürgermeisterdelegationen aus sechs Ländern setzen auf Austausch, Zusammenhalt und neue Impulse für ein gemeinsames Europa

Das Europäische Städtebündnis brachte in diesen Tagen erneut Delegationen aus mehreren europäischen Kommunen in Püttlingen zusammen. Neben der Gastgeberstadt gehören dem Netzwerk Saint-Michel-sur-Orge (Frankreich), Nova Sol (Polen), Žamberk (Tschechien), Veszprém (Ungarn), Fresagrandinaria und Lentella (Italien) sowie Senftenberg an.

Seit drei Jahrzehnten stehen dabei Erfahrungsaustausch, internationale Jugendbegegnungen und der direkte Austausch zwischen Menschen im Mittelpunkt. Ziel ist es, europäische Verständigung nicht nur politisch, sondern ganz konkret vor Ort erlebbar zu machen – durch persönliche Begegnungen, gemeinsame Projekte und gewachsene Freundschaften über Ländergrenzen hinweg.

Anlässlich des diesjährigen Treffens begrüßte Bürgermeisterin Denise Klein Delegationen aus Senftenberg, Veszprém und Žamberk. In ihrer Ansprache unterstrich sie die besondere Bedeutung kommunaler Partnerschaften in einer Zeit gesellschaftlicher und politischer Herausforderungen:

„Unser Städtebündnis lebt vom Miteinander, von offenen Gesprächen, gegenseitigem Respekt und dem Wunsch, voneinander zu lernen“, betonte Denise Klein. Angesichts gesellschaftlicher Veränderungen, geopolitischer Entwicklungen, sozialer Spannungen und wirtschaftlicher Unsicherheiten komme den Kommunen eine besondere Verantwortung zu. „Wir müssen den Menschen zuhören, sie in den Dialog einbeziehen, ihre Sorgen ernst nehmen und verhindern, dass Ängste größer werden. Mit unserem Bündnis schaffen wir Begegnung statt Distanz, Verständnis statt Vorurteile und Freundschaft statt Ausgrenzung.“

Diese Haltung wurde von allen anwesenden Bürgermeisterinnen, Bürgermeistern und Delegationsmitgliedern ausdrücklich geteilt. Neben dem persönlichen Austausch standen vor allem die zukünftige Ausrichtung des Städtebündnisses, die Planung kommender internationaler Jugendbegegnungen sowie die Neuunterzeichnung einer Vereinbarung zur Finanzierung der Zusammenarbeit auf der Agenda. Einigkeit bestand darüber, die bestehenden Freundschaften weiter zu vertiefen und neue Kontakte innerhalb Europas zu knüpfen.

Zentraler Programmpunkt war eine Stadtrundfahrt durch Püttlingen, die von Bürgermeisterin Denise Klein sowie Altbürgermeister Rudolf Müller begleitet wurde – einem der Initiatoren und Gründungsväter des Bündnisses. Die Gäste erhielten dabei Einblicke in den Strukturwandel der ehemaligen Bergbaustadt sowie das vielfältige ehrenamtliche Engagement vor Ort. Stationen wie der Kulturbahnhof, die ehemalige Waschkaue Viktoria, heute Beratungscenter der energis GmbH, das saarländische Uhrenmuseum, Burg Bucherbach, die Martinskirche sowie der Ortsteiltreff in Herchenbach verdeutlichten die kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung Püttlingens.

Auch der Besuch des Europäisches Museum Schengen sowie der anschließende Ausblick auf die Saarschleife hinterließen bei den internationalen Gästen einen bleibenden Eindruck.

„Es war ein rundum gelungener Austausch und eine Begegnung unter Freunden, die unserem Städtebündnis neue Impulse und Zuversicht gegeben hat“, lautete das positive Fazit von Bürgermeisterin Denise Klein.

Aus terminlichen Gründen konnten die Delegationen aus Fresagrandinaria, Nova Sol und Saint-Michel-sur-Orge in diesem Jahr nicht teilnehmen.

Andreas Pfeiffer, Bürgermeister von Senftenberg, Mónika Sótonyi, stellvertretende Bürgermeisterin von Veszprém, Bürgermeisterin Denise Klein und Jiri Mecák, Bürgermeister von Zamberk bei der Neuunterzeichnung einer Vereinbarung zur Finanzierung der Zusammenarbeit

Die Delegationsteilnehmer*innen beim Besuch des Europäischen Museums in Schengen.

Der Ausblick vom Baumwipfelpfad auf die Saarschleife hinterließ bei den Gästen einen bleibenden Eindruck