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Im Rahmen eines gemeinsamen Ortstermins besuchte Bürgermeisterin Denise Klein gemeinsam mit Fachvertreterinnen und -vertretern das Trimmtreff Viktoria, um bestehende Barrieren zu identifizieren und konkrete Verbesserungen anzustoßen. Anlass für die Begehung war ein Schreiben von Uwe Wagner, Vorsitzender des BSK-Landesverband Saarland e.V., in dem er auf zahlreiche Mängel hinsichtlich der Barrierefreiheit im Trimmtreff aufmerksam gemacht hatte. Die Bürgermeisterin nahm diesen Hinweis zum Anlass, einen gemeinsamen Termin vor Ort zu vereinbaren, um die Situation gemeinsam zu begutachten und mögliche Lösungen zu erarbeiten.

Begleitet wurde sie von Uwe Wagner (BSK-Landesverband), Tarek Becker (Leiter der Kontaktstelle Püttlingen des BSK-Landesverbandes) sowie Thomas Prinz und Marion Bär (Verwaltung) und dem Behindertenbeauftragten Uwe Sander. Gemeinsam verschafften sich die Beteiligten einen umfassenden Überblick über die bauliche Situation und die bestehenden Hindernisse für Menschen mit Beeinträchtigungen.

Das Trimmtreff Viktoria wurde in den 1970er Jahren als Gemeinschaftsprojekt der damals zusammengelegten Gemeinden Püttlingen und Köllerbach errichtet und umfasst eine Sporthalle sowie ein Hallenbad. Als Einrichtung mit langer Geschichte ist das Trimmtreff bis heute ein wichtiger Ort für Sport und Begegnung, entspricht jedoch in mehreren Bereichen nicht mehr den heutigen Anforderungen an Barrierefreiheit.

Während der Begehung wurden verschiedene Maßnahmen besprochen, die künftig umgesetzt werden sollen. So ist vorgesehen, eine Rampenlösung als barrierefreien Zugang zur Besucherempore zu installieren. Darüber hinaus soll die Behindertendusche nachgerüstet und die Umkleide zusätzlich mit einer Liegenfunktion ausgestattet werden. Auch die allgemeinen Zugänge vom Gebäude ins Außengelände müssen verbessert werden, um eine selbstständige Nutzung für Menschen mit Einschränkungen zu ermöglichen. Allen Beteiligten ist dabei bewusst, dass diese Maßnahmen nicht von heute auf morgen umgesetzt werden können. Vielmehr sollen die festgestellten Mängel sukzessive angegangen werden, um Barrieren Schritt für Schritt zu minimieren und im besten Fall vollständig abzubauen.

Bürgermeisterin Denise Klein betonte die Bedeutung des direkten Austauschs und dankte ausdrücklich für die Initiative des BSK-Landesverbandes: „Ich danke Herrn Wagner ausdrücklich für seinen direkten Hinweis. Nur im Dialog können Probleme sichtbar gemacht und letztlich auch beseitigt werden. Der gemeinsame Austausch vor Ort hilft uns, konkrete Lösungen zu entwickeln und Prioritäten richtig zu setzen.“

Für die Zukunft ist geplant, weitere Hallen in Püttlingen und Köllerbach im Hinblick auf Barrierefreiheit zu prüfen.