Logo Stadt PüttlingenDie Köllertalstadt

Püttlingen ist Standort von 3 Grundschulen, einer Gemeinschaftsschule sowie der Staatlichen Förderschule körperliche und motorische Entwicklung und einer Dependance der Staatlichen Förderschule soziale Entwicklung.

Träger der Grundschulen ist die Stadt Püttlingen. Der Regionalverband Saarbrücken ist Träger der Gemeinsschaftschule Peter-Wust. Die Staatliche Schule für Körperbehinderte wird vom Land getragen.

Für die Grundschulen hat die Stadt Püttlingen Schulbezirksgrenzen festgelegt. Im Rahmen dieser Schulbezirksgrenzen ist die für die einzelnen Grundschüler/innen zuständige Schule festgelegt.

 

Im Stadtteil Püttlingen finden Sie folgende Schulen:

Anschrift

Pickardstr. 33
66346 Püttlingen

Schulleiterin: Kerstin Jugl-Koch
Tel.: 06898 / 6 44 21
Fax: 06898 / 6 44 31

Web: https://www.regionalverband-saarbruecken.de/pws-puettlingen/
Mail: pws-puettlingen(at)web.de

Klassenk.A.
Schüler421
Anschrift

Goethestraße 11
66346 Püttlingen

Schulleiter: Ralf Petermann
Tel.: 06898 / 61885

Web: www.grundschule-pater-eberschweiler.de
Mail: info(at)gs-pater-eberschweiler.de

Klassen8
Schüler130
Anschrift

Theodolinde-Katzenmaier-Str. 5 66346 Püttlingen

Schulleiterin: Andrea Baltes
Tel.: 06898 / 67271
Fax: 06898/689572

Web: -
Mail: info(at)gs-viktoria.de

Klassen8
Schüler177
Anschrift

Köllertalstr. 145
66346 Püttlingen

Schulleiter: Herr Mittmann
Tel.: 06806 / 46630
Fax: 06806 / 46649

Web: www.k-schule-puettlingen.de
Mail: verwaltung(at)k-schule-puettlingen.de

Klassen 15
Schüler134
Anschrift

Ritterstr. 2
66346 Püttlingen

Schulleiter: Markus Schneider

Tel.: 06898 / 689895

Klassen
Schüler

Im Stadtteil Köllerbach finden Sie folgende Schule:

Anschrift

    
Zur Sporthalle 1
66346 Püttlingen

Schulleiterin: Nicole Bechold
Tel.: 06806 / 48791

Web: www.gs-koellerbach.de
Mail: info(at)gs-kyllberg.de

Klassen10
Schüler205

„Bitte Vorsicht! Schulanfänger!“

ist zum neuen Schuljahr wieder auf den Hinweisschildern zu lesen. Und man sollte diesen Hinweis sehr ernst nehmen, denn der sichere Schulweg ist ein Thema, das die Rücksichtnahme und Vernunft aller Verkehrsteilnehmer erfordert.

Zahlreiche Behörden und Verbände (wie Gemeinden, Landesverkehrswacht, Arbeitsgemeinschaft für Verkehrssicherheit, Gesellschaft zur    Hebung der Sicherheit im Straßenverkehr, ADAC u. a.) bemühen sich Jahr für Jahr, die Schulwegsicherheit zu erhöhen. Dies ändert jedoch nichts daran, dass den Eltern die primäre Verantwortung für ihre Kinder zuteilwird.

Besondere Verantwortung der Eltern und Erziehungsberechtigten

Ein Abwälzen der Verantwortung auf Kindergarten, Schule oder andere Instrumentarien der Gesellschaft ist nicht möglich. Alle Programme, Stundenpläne und besondere Verkehrserziehungsmaßnahmen wirken lediglich ergänzend oder motivierend auf die Kinder. Erwachsene legen den Grundstein für das Verhalten ihrer Kinder im Straßenverkehr. Es genügt daher nicht, die Kinder mit dem PKW zur Schule zu fahren und so die größte Schulwegsicherheit anzunehmen. Nur eine sinnvolle Verkehrserziehung kann die Kinder letztendlich dazu bringen, sich ohne besondere Risiken im Straßenverkehr zu bewegen.

Schulweg zu Fuß

Unfallursache Nr. 1 ist bei Kindern, die zu Fuß zur Schule unterwegs sind, das Überqueren der Fahrbahn. Schulanfänger sind besonders betroffen, denn sie müssen erst lernen, mit dieser gefährlichen Verkehrs-situation zurecht zu kommen. Bei Schulanfängern sind die optischen und akustischen Wahrnehmungsfähigkeiten noch nicht voll entfaltet. Aufgrund der geringen Körpergröße fehlt ihnen häufig auch der notwendige Überblick. Aus diesem Grund hat die Stadt Püttlingen trotz hoher zusätzlicher Kosten an den größten Gefahrenstellen insgesamt 9 Schulweghelfer eingesetzt, die den Kindern beim Überqueren der Straße behilflich sind. 

Schulweg als Mitfahrer im Auto

Immer mehr Schüler werden jeden Morgen (insbesondere auch bei schlechtem Wetter) im Auto zur Schule gebracht. Dabei ist das Unfallrisiko relativ hoch. Kinder als Mitfahrer im PKW liegen bei der Unfallhäufigkeit an zweiter Stelle. Dies liegt größtenteils an der Nachlässigkeit der Eltern. Im Gegensatz zur landläufigen Meinung besteht das größte Unfall- und Verletzungsrisiko im Straßenverkehr für die Kinder gerade dann, wenn sie ungesichert im Auto mitfahren. Bei einem Aufprall von 50 km/h werden nicht gesicherte Kinder mit einer Wucht nach vorne katapultiert, die dem 25-fachen ihres Körpergewichtes entspricht. Gleichwohl ist es auch auf Schulwegen in der Stadt Püttlingen immer wieder zu beobachten, dass Kinder auf dem Schulweg im PKW nicht gesichert werden. Bei einem Unfall kann dies fatale Folgen haben, denn das Verletzungs-risiko bei ungesicherten Kindern liegt 7 x höher. Daher empfiehlt es sich auch, rechtzeitig den Schulweg anzutreten und nicht „auf dem letzten Drücker“ die erforderlichen Sicherungsmaßnahmen außer Acht zu lassen. Auch beim Ein- und Aussteigen der Kinder sind sich die Eltern der Gefahren oftmals nicht bewusst. Zudem kommt es im Bereich der Schulen in den letzten 10 Minuten vor Unterrichtsbeginn teilweise zu chaotischen Verkehrssituationen, in denen oft selbst die Erwachsenen den Überblick verlieren. Um wieviel schwieriger gestaltet sich das dann wohl für ein Schulkind?! Dabei reagieren manche Eltern auf sinnvolle Ratschläge der Schulweghelfer mit Unverständnis und Zurückweisung. Das dient sicher nicht einer guten Schulwegsicherung und einem besseren Miteinander.

Was können die Eltern tun?

  • Üben des Schulweges vor Schulbeginn und in den ersten Wochen des neuen Schuljahres (gezieltes Schulwegtraining).
  • Den Kindern einschärfen, dass sie auch auf dem Heimweg besonders achtsam sein sollen, denn die meisten Unfälle ereignen sich nach dem Unterricht, was auf einen ausgeprägten Bewegungsdrang nach längerem Stillsitzen zurückzuführen ist.
  • Den Kindern klarmachen, dass auch Fußgängerüberwege (Zebrastreifen) und Fußgängerfurten (Ampeln) keine Zonen absoluter Sicherheit sind und die Straße erst nach Anhalten der Autos überquert werden darf.
  • Sofern ein Schulweghelfer eingesetzt ist, die Kinder darauf hinweisen, dass die Straße erst überquert werden darf, wenn der Schulweghelfer dies erlaubt.
  • Ausstatten der Kinder mit farbenfroher, bei Dunkelheit möglichst reflektierender Kleidung und Schulranzen (sog. Blinkies verstärken die Sicherheit im Dunkeln um ein Vielfaches).
  • Den Kindern kein schlechtes Beispiel geben, z.B. durch Überqueren einer Fußgängerfurt bei „Rot“, denn Kinder lernen durch Nachahmung und deshalb könnte ein schlechtes Vorbild fatale Folgen haben.
  • Sofern die Kinder mit dem PKW in die Schule gebracht werden, sollten die Eltern unbedingt darauf achten, dass die Kinder an einer sicheren Stelle aus dem Fahrzeug aussteigen. Es birgt besondere Gefahren, wenn die Kinder so nah wie möglich an das Schulgebäude herangefahren werden und in einem „Kreuz-und-quer“ an Fahrzeugen aussteigen müssen. Oftmals können die Kinder nicht mal erahnen, ob sich die Fahrzeuge beim Wegfahren vorwärts- oder rückwärts bewegen werden.

Was können die Kraftfahrer tun?

Kraftfahrer tragen gegenüber den Kindern eine besonders große Verantwortung. Schon erhöhte Vorsicht und vorausschauendes Verhalten können Unfälle vermeiden; diese Praxis kompensiert Fehler der Kinder. Insbesondere die Eltern, die ihre Kinder mit dem PKW zur Schule bringen, sollten während der Fahrt sowie beim Anhalten und Wegfahren auf andere Schulkinder achten. Fahren Sie rechtzeitig zu Hause weg, damit eine Beförderung unter Zeitdruck vermieden werden kann. Aber auch beim Abstellen des Wagens sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Schulweg nicht beeinträchtigt wird. Gerade an besonders markierten Straßenüberquerungen stellt es immer wieder große Probleme dar, wenn Kraftfahrzeuge die Sicht behindern. Man sollte sich als Kraftfahrer dabei immer vor Augen führen, dass Schulkinder, insbesondere Schulanfänger nur aus einer sehr viel niedrigeren Position den Straßenverkehr überblicken können.

Kontakt:

Bei Fragen kontaktieren Sie gerne das Kulturbüro der Stadt Püttlingen,
Tel: 06898 / 691-158 oder -150.

Schulbuchausleihe:

Informationen wie auch das Anmeldeformular zur Schulbuchausleihe finden Sie auf der Internetseite des Bildungsministeriums.