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Schnell ist ein Unfall mit Blessuren oder gar Verletzungen passiert. Im Ernstfall zählt dann jede Minute. Wie aber richtig handeln? Dieser Frage sind die Kita-Kinder der kath. Kita St. Bonifatius wie auch der drei städtischen Kitas Am Schlösschen, Bengesen und Berg auch in diesem Jahr nachgegangen. 

Zusammen mit Martin Chouteau und Yannic Dietz lernten die angehenden Schulkinder im Erste-Hilfe-Kurs die wichtigsten Schritte im Notfall. Insgesamt 65 Kinder nahmen an dem Kurs in der jeweiligen Einrichtung im Zeitraum von Februar bis Mai teil. Erstmals konnte der 1,5 stündige Kurs wieder vor Ort stattfinden, nachdem dieser in den vergangenen Jahren pandemiebedingt online ablief. 

Was sind die lebenswichtigen Funktionen des Körpers? Diese Frage stellten sich die Kinder eingangs zum Erste-Hilfe-Kurs. Nach einer kurzen Erklärung konnten die Kinder dann einander mithilfe eines Stethoskops den Herzschlag abhören. Aber was ist zu tun, wenn eine Person nicht mehr ansprechbar ist? Nach der Überprüfung der lebenswichtigen Funktionen können die Kinder nun die stabile Seitenlage anwenden – und das ist sogar bei Erwachsenen gar nicht mal so schwer anzuwenden! Nun, da die Person versorgt ist, haben die Kinder auch geprobt, wie man einen Notruf richtig absetzt. Über ein Übungs-Notruftelefon wählten sie nacheinander die Nummer 112 und erklärten dann Martin Chouteau und Yannic Dietz am anderen Ende der Leitung, was passiert ist und wo sie sind. Das haben alle Kinder mit Bravour gemeistert! Ihr erlerntes Wissen konnten sie dann zum Abschluss bei einem Quiz unter Beweis stellen. „Alle Kinder haben sehr gut mitgearbeitet und waren sehr konzentriert.“, resümiert Martin Chouteau. Und so gab es am Schluss auch eine kleine Belohnung in Form einer Urkunde und einer Trinkflasche.

Unterstützung fand die Aktion auch in diesem Jahr durch meine vvb. Bei einem abschließenden Termin in der Filiale in Püttlingen bedankte sich auch Bürgermeisterin Denise Klein bei allen Beteiligten. „Im Notfall ist schnelles Handeln wichtig. Ich freue mich sehr, dass den Kindern so früh die wichtigen Erste-Hilfe-Maßnahmen gezeigt wurden. Das rettet im Ernstfall sogar Leben.“, so die Bürgermeisterin.