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Wieder ging ein abwechslungsreiches Modul für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Projektes „Grenzerfahrungen 2022“ zu Ende.

Ganze 4 Tage lang verbrachten sie dabei auf dem idyllischen 4-Sterne Campingplatz in Walsheim mitten im UNESCO-Biosphärenreservat. Organisiert wurde das Erlebniswochenende von Donnerstag, 16.06.2022, bis Sonntag, 19.06.2022, durch das Team des Mehrgenerationenhauses (MGH) der Stadt Püttlingen, die sich um den reibungslosen Aufbau des Campinglagers sowie die tägliche Verpflegung kümmerten. Unterstützt wurde das Team von zahlreichen ehrenamtlich engagierten Helferinnen und Helfern, die gemeinsam ein buntes Rahmenprogramm auf die Beine stellten. Dabei startete der Donnerstagmorgen für einen Teil der Anwesenden mit einer 77 Kilometer langen Radtour von Püttlingen über Göttelborn nach Walsheim, wo bereits die übrigen Reisenden und das MGH-Team mit dem aufgebauten Zeltlager warteten. Bei Kaiserwetter sorgte am Nachmittag das angrenzende Freibad für eine wohlwollende Abkühlung, während das MGH Team das gemeinsame Abendessen vorbereitete. Am nächsten Morgen brachen die Fahrradfahrer bereits kurz nach dem Frühstück wieder zu ihren Touren auf. Während eine Gruppe von Walsheim zum Niederwürzbacher Weiher radelte, befuhr eine weitere Gruppe den 70 Kilometer langen europäischen Mühlenradweg. Zur gleichen Zeit erkundeten die übrigen Teilnehmenden die Barockstadt Blieskastel vom ehemaligen Paradeplatz der Grafen von der Leyen aus über die schmalen Gassen der Altstadt hinauf auf den Schlossberg um schließlich in der Pilgerrast des Wallfahrtsklosters einzukehren. Gegen Abend wartete bereits das Team des MGH mit dem vorgeheizten Grill auf die Reisenden und sorgte damit für einen gemütlichen Tagesabschluss. Denn der Samstagmorgen hielt wieder eine Wanderung bereit, dieses Mal über den malerischen Orchideenpfad in Gersheim. Bei über 30 Grad Außentemperatur und strahlendem Sonnenschein wurde am Nachmittag für die passende Abkühlung gesorgt: Mit Wasserpistolen und Wasserbomben eröffnete das MGH-Team eine Wasserschlacht, bei der niemand trocken bleib. Noch bis in die Abendstunden hinein verbrachte die Truppe gemeinsam die letzten Stunden im Zeltlager und bereitete sich auf die bevorstehende Abreise vor. Der Sonntagmorgen brach schließlich für alle bereits früh an. Es musste gefrühstückt, die Rucksäcke mit ausreichend Verpflegung gefüllt und das gesamte Zeltlager wieder abgebaut werden. Dank der Unterstützung aller Grenzerfahrenen ging der Abbau leicht von der Hand und die Fahrradfahrer konnten bereits eine Stunde früher als geplant den Rückweg von Walsheim über Saargemünd nach Püttlingen antreten. Insgesamt 251 Kilometer und 1910 Höhenmeter wurden an diesem Wochenende von ihnen zurückgelegt - bei Temperaturen zwischen 30 und 38 Grad eine Höchstleistung. Beim Eintreffen im MGH waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich einig: Dieses Wochenende war wieder ein einzigartiges Erlebnis, bei dem geografische und körperliche Grenzen überwunden wurden.