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Die Stadt Püttlingen ist seit Dezember 2018 Kooperationspartnerin beim NABU-Baumhalterprojekt. So konnten vor Kurzem die ersten Baumpaten im Püttlinger Stadtwald ausgezeichnet werden.

Im Beisein des Projektleiters Helmut Harth und des Revierleiters Urban Backes wurden im Püttlinger Stadtwald südwestlich Ritterstraße fünf imposante Bäume (2 Eichen, 2 Buchen, 1 Esche) mit Plaketten markiert. Drei der Patenschaften wurden von dem HartfüßlerTrail e.V., vertreten durch den Vorsitzenden Hendrik Dörr, übernommen und an die Gewinner des 7. RAG Hartfüßler Trails 2018 verschenkt. „Damit wird unsere Veranstaltung 100 % klimaneutral“, so Herr Dörr. Zwei Baumpatenschaften wurden von Privatpersonen übernommen. Einer davon, Herr Thomas Besse, hat sich im Gelände selbst eine schöne alte Eiche am Wegesrand ausgesucht. Die Patenschaft ist ein außergewöhnliches Geschenk seiner Frau, durch welches sichergestellt wird, dass der Baum noch sehr lange erhalten bleibt. Herr Besse freut sich darauf „seinen“ Baum in Zukunft regelmäßig gemeinsam mit seiner Frau aufzusuchen.

Durch die Übernahme der Patenschaften kann die Erhaltung der ausgewählten Bäume langfristig gesichert werden. So verpflichtet sich die Stadt als Waldeigentümer zum Nutzungsverzicht der gekennzeichneten Bäume und wird hierfür vom NABU in Höhe des Brennholzwertes finanziell entschädigt. Der NABU verpflichtet sich im Rahmen der Baumpatenschaft 40 Jahre lang die Erhaltung der Bäume zu kontrollieren und zu dokumentieren, wozu auch die Pflege einer Datenbank mit den GPS-Koordinaten der so genannten „Wertbäume“ zählt. Jeder Baum erhält eine Plakette mit dem Namen des Spenders.

Die Baumpaten leisten durch ihre Patenschaft einen wertvollen Beitrag zum Erhalt der biologischen Vielfalt vor Ort. So sind bis zu 6500 Tierarten, 1600 Pilzarten und 2800 Pflanzenarten von Altholz bzw. Totholz abhängig.
Weitere Infos zum Thema findet man auch auf www.wertvoller-wald.de.

v.l.n.r.: Revierleiter Urban Backes, Hendrik Dörr, Evelyn Moschel (Stadt Püttlingen), NABU-Projektleiter Helmut Harth, Thomas Besse. Foto: Manfred Glaub (NABU).