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Martinskirche im Stadtteil Köllerbach
 

Solarenergie für die Stadt Püttlingen

Gemeinsam stellten Bürgermeister Speicher und Regionalverbandsdirektor Peter mit Dr. Alexander Dörr (ARGE Solar) und Projektleiter Wolfgang Selke das neue Solarkataster für die Stadt Püttlingen der Öffentlichkeit vor.

Solarkataster gibt Informationen und Tipps zur sauberen Energiegewinnung

 

„Global denken und lokal handeln“ – unter diesem Slogan setzen immer mehr Kommunen auf die Förderung und den Einsatz von sauberen Energiequellen. Ganz vorne auf der Liste stehen dabei Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und brachliegenden Grundstücksflächen. Um interessierten Bürgerinnen und Bürgern weitere Informationen und Hilfestellung zur optimalen Nutzung der Sonnenkraft zu bieten, hat der Regionalverband Saarbrücken in enger Zusammenarbeit mit der ARGE Solar und der Stadtverwaltung ein Solarkataster für die Stadt Püttlingen erstellt. Bei der Präsentation des Katasters im technischen Rathaus Köllerbach stellte Bürgermeister Martin Speicher gemeinsam mit Regionalverbandsdirektor Peter Gillo die Idee und die Zielsetzung des insgesamt 9. Solarkatasters im Regionalverband Saarbrücken vor. „Das Solarkataster soll zeitgleich Marketing wie auch Motivationsanschub sein, damit sich Bürger verstärkt mit der Thematik der Solarenergiegewinnung beschäftigen. Oftmals stellt sich für Hauseigentümer zunächst die entscheidende Frage: Ist mein Dach überhaupt für Photovoltaik geeignet? Und genau an dieser Stelle setzen wir mit dem nun vorliegenden Kataster an“, betonten Speicher und Gillo. In Püttlingen sind rund 3.500 Dachflächen „gut“ bis „sehr gut“ für die Installation und den Betrieb einer Solaranlage geeignet. „Ist das eigene Wohnhaus geeignet und besteht weiterer Informationsbedarf, so können sich Interessierte mit allen Fragen an die ARGE SOLAR wenden. Im Rahmen der saarländischen Energiekampagne “Clever saniert!“ bieten wir gerne eine kostenfreie Beratung an“, kommentiert Dr. Alexander Doerr von der ARGE SOLAR.

 

„ Auch die Stadtverwaltung setzt seit Jahren verstärkt auf Solartechnik“, betont Bürgermeister Speicher. Im Rahmen von energetischen Sanierungen, insbesondere unserer Schulgebäude, konnten auf städtischen Gebäuden seit 2006 Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von über 113 KWPeak installiert werden. Investitionskosten von 439.000 € stehen bis Juli 2010 bereits Erträge von 142.000 €, also rund einem Drittel der Herstellungskosten gegenüber. „Eine lohnende Investition, sowohl für unserer Umwelt als auch für den städtischen Haushalt“, ergänzt Speicher. Im Bau ist derzeit noch eine Anlage auf dem Dach der Kyllberghalle. Weiterhin ist beabsichtigt, dass ein privater Investor eine Anlage mit einer Leistung von ca. 120 KWPeak auf einem Teilstück des ehemaligen SKF-Betriebsgeländes im Stadtteil Köllerbach bis Jahresende errichten wird.

 

Solarkarte

Photovoltaik-Potenziale auf Privatdächern werden im Regionalverband Saarbrücken ermittelt

 

Pragmatische Konzepte gegen den Klimawandel stehen für Regionalverbandsdirektor Peter Gillo und Martin Speicher, Bürgermeister der Stadt Püttlingen, ganz oben auf der kommunalpolitischen Umweltschutzagenda. Gemeinsam mit Dr. Alexander Doerr von der ARGE Solar wurde das neunte und damit letzte saarländische Solarkataster für die Stadt Püttlingen vorgestellt.


Martin Speicher sparte nicht mit Komplimenten für die Initiative des Regionalverbandes, den Bürgerinnen und Bürgern einfach zu bedienende Informationen über die Eignung von Privatdächern zur Solarenergienutzung in den zwei Stadtteilen Püttlingens im Internet anzubieten: „Unsere eigenen Anstrengungen zur Solarnutzung öffentlicher Dächer in Püttlingen werden durch den Regionalverband für die Bürger optimal ergänzt.“


Im Herbst 2009 beschloss der Regionalverband, PV Potenziale auf eigenen (Schul-) Immobilien, auf Freiflächen, Großdachflächen und Privatdächern in den Städten und Gemeinden gezielt zu erfassen.


„Mit Püttlingen stellen wir das neunte und damit letzte kommunale Solarkataster vor“, legt Gillo die nächsten Schwerpunkte des Projekts fest. Die Privatdachpotenziale in den Kommunen wurden nach eingehender Schulung mit Praktikanten durch Auswertung aktueller Luftbilder geleistet. „Für mich ist bemerkenswert, dass die jungen Leute aus der Fachoberschule so qualifizierte Arbeit abgeliefert haben“, freut sich Wolfgang Selke, der die Arbeit fachlich leitet. Die so gewonnenen Ergebnisse wurden „Dach für Dach“ mit Dr. A. Dörr von der ARGE SOLAR sowie durch die fachkompetenten Rückmeldungen aus den Bauämtern der Städte und Gemeinden qualitativ geprüft und abgestimmt.


Die „gut“ und „sehr gut“ geeigneten Dachflächen sowie die Großdachflächen in den Orts- und Stadtteilen werden auf der Internetseite des Regionalverbandes mit grünen und orangenen Fähnchen präsentiert; über benutzerfreundliche Auswahlmenüs und Adresssuchfunktionen wird über grundlegende Solarpotenziale auf dem eigenen Privatdach informiert. „Großdachflächen“ finden darüber hinaus Interesse bei Anlegern und Investoren für Mietprojekte zur Photovoltaik. Die Nachfragen in beiden Bereichen haben alle Erwartungen beim Regionalverband übertroffen und bestätigt, dass das Vorgehen auf großes Interesse und Akzeptanz stößt.

 

Hauptziel des Projektes ist es, Bürgerinnen und Bürger an die zentrale Frage heranzuführen: Ist mein Dach überhaupt für Photovoltaik geeignet? Kann diese Frage durch den Blick ins Solarkataster grundsätzlich bejaht werden, ist die erste Hürde genommen. Eine Reihe weiterer Fragen schließen sich an, z.B das Alter des Daches, um die eigene Investitionsentscheidung vorzubereiten. Zum anderen gilt Handwerksbetrieben das Angebot, selbstständig Großdachflächen auf ihre Investitionstauglichkeit für Photovoltaik anzugehen.


"….und dann können die BürgerInnen sich weitere Informationen zu der Solarenergietauglichkeit ihres Hauses bei der ARGE SOLAR einholen, die ihre Beratung im Rahmen der saarländischen Energiesparkampagne "Clever saniert!" kostenfrei anbietet. Der Service des Regionalverbandes für seine Kommunen zeigt, dass rasch und pragmatisch Ergebnisse vorgelegt wurden, die dem Bürger wirklich weiterhelfen“, kommentiert Dr. A. Doerr die Web-Seite, die er gern als „best practise“ und vorbildlich charakterisiert.

>> Solarkataster des Regionalverbandes Saarbrücken...

 

>> ARGE SOLAR...

 


 
 
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