Stadt Püttlingen online  
Martinskirche im Stadtteil Köllerbach
 

Die Frauenbeauftrgate informiert:


Die kommunale Frauenbeauftragte vertritt die Interessen von Frauen und Mädchen.


Ziel ist, zur Verwirklichung der in Artikel 3 des Grundgesetzes festgelegten Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern beizutragen. Aus dem Landesgleichstellungsgesetz (LGG) ergibt sich die konkrete Aufgabenstellung.


Aufgaben:

Die kommunale Frauenbeauftragte arbeitet innerhalb und außerhalb der Verwaltung, sie ist also für ihre Kolleginnen genauso wie für die Bürgerinnen der Stadt Püttlingen zuständig.

Sie zeigt gesellschaftliche Benachteiligungen von Frauen und Mädchen auf und wirkt auf Veränderungen hin.

Sie begreift kommunale Frauenpolitik nicht als Sozialarbeit, sondern als Auftrag an allen Verantwortlichen, diskriminierenden Strukturen für Frauen durch geeignete Maßnahmen zu begegnen.

Sie informiert in Veranstaltungen über frauenrelevante Themen und organisiert Fortbildungen, Seminare und Kulturangebote.

Sie berät Frauen und Mädchen und vermittelt Kontakte zu anderen  Beratungsstellen oder Ämtern.

Sie ermutigt Frauen und Mädchen, sich gegen Missstände zu wehren, sich ein eigenständiges Leben zuzutrauen und sich an sich selbst statt am männlichen Maßstab zu orientieren.


„Wir sind Heldinnen unserer eigenen Geschichte“

(Mary McCarthy ,1912 -1989, amerikanische Schriftstellerin und Frauenrechtlerin)

 

Alle Frauen, die Beratung möchten  oder Ideen und Vorschläge zur Verbesserung der Lebenssituationen von Frauen und Mädchen in Püttlingen haben, sind herzlich eingeladen, vorbeizukommen.


Alle Gespräche werden selbstverständlich vertraulich behandelt!


Meine Sprechstunden:

Die Sprechstunden finden im Mehrgenerationenhaus in der Völklinger Str. 14 statt.

Montags morgens, 09.30 – 12.00 Uhr

Dienstags  mittags, 14.00 – 17.00 Uhr

sowie  nach telefonischer Rücksprache. 

Telefon: 06898-691-121


Saarlandweite Telefonaktionstage zur Berufsrückkehr

 

Die Bundesagentur für Arbeit bietet saarlandweite Telefonaktionstage zur Berufsrückkehr an. Der Wiedereinstieg in den Beruf soll so nach Familien- oder Pflegezeit unterstützt werden.

Die Wiedereinstiegsberaterin Rebekka Möller-Bertram erreichen sie unter der Telefonnummer 0681/9444937 an folgenden Terminen:

Donnerstag: 09.00-15.00 Uhr

Am 17. August 2017

Am 14. September 2017

Am 19. Oktober 2017

Am 09. November 2017

Am 14. Dezember 2017


Logo Gleichstellungsbeauftragte

Die Kommunale Gleichstellungsbeauftragte informiert: „RefuShe“ - Die App für geflüchtete Frauen


RefuShe bietet leicht verständliche Informationen unter anderem über Lebensweise und Gesellschaft in Deutschland, Grundwerte wie Gleichstellung und Selbstbestimmung sowie Hilfeangebote für Frauen, die grundsätzlich für alle Zugewanderten nützlich sein können.

Diese kostenlose App wird in 5 Sprachen für Android-Handys angeboten: Deutsch, Englisch, Arabisch, Kurdisch und Paschtu.


Weitere Hilfeangebote bietet die Kommunale Frauenbeauftragte, Margret Schmidt, Tel.: 06898/691-121, gerne an.


Verbesserung beim Unterhaltsvorschuss


Der neue Gesetzentwurf des Unterhaltsvorschussgesetzes sieht eine deutliche Verbesserung für alleinerziehende Mütter und Väter vor.

Der Unterhaltsvorschuss dient der Sicherstellung des Unterhalts von minderjährigen Kindern, wenn ein unterhaltspflichtiger Elternteil keinen Unterhalt für ein Kind zahlt oder dies nicht kann. In diesem Fall tritt die zuständige Unterhaltsvorschusskasse zunächst in Vorlage.

Ab dem 1. Juli 2017 wird der Unterhaltsvorschuss bis zur Volljährigkeit des Kindes gezahlt und die bisherige Höchstbezugsdauer von 72 Monaten wird für alle Kinder aufgehoben.

Das neue Unterhaltsvorschussgesetz ist zwar noch nicht in Kraft, jedoch wird laut Pressestelle des Bundesfamilienministeriums empfohlen, dass Alleinerziehende sich beraten lassen und eventuell einen Antrag auf Unterhaltsvorschuss nach den neuen Regelungen noch im Juli 2017 beim zuständigen Jugendamt stellen sollen.

Für die Stadt Püttlingen ist die Unterhaltsvorschusskasse beim Regionalverband Saarbrücken zuständig.


Das neue Web-Portal www.klischee-frei.de ist online gegangen.


Drei Bundesministerinnen rufen zu vorurteilsfreier und Geschlechterklischees überwindender Berufs- und Studienwahl auf.


Es informiert und unterstützt bei der Berufs- und Studienwahl ohne einschränkende Vorurteile. Im Mittelpunkt stehen dabei allein die Interessen und Fähigkeiten. Das neue Portal bietet gebündelte Informationen und praktische Hinweise für Bildungseinrichtungen, Arbeitgeber und auch Eltern, um eine klischeefreie Berufs- und Studienorientierung aufzubauen.

 

„Bildung ist der Weg zu mehr Chancengerechtigkeit“, sagte Bundesbildungsministerin Johanna Wanka. „Wir müssen es schaffen, dass Rollenklischees endlich abgelegt werden. Darum brauchen wir eine allein an den Interessen und Fähigkeiten der jungen Leute ausgerichtete Unterstützung bei der Berufs- und Studienwahl.“ Wanka hob hervor, dass das Bewusstwerden eigener Rollenbilder der Anfang vom Ende stereotyper Leitbilder ist. „Junge Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, sich frei und offen für ihren individuellen Berufsweg entscheiden zu können. Ich lade daher alle ein, das neue Portal zu nutzen“, sagte Wanka.

 

„Alle Berufe sollen Mädchen und Jungen offen stehen. Ein breites Bündnis aus Politik, Wirtschaft, Praxis und Forschung macht sich stark für eine neuausgerichtete Berufs- und Studienwahl, in der Geschlechterklischees keine Rolle mehr spielen“, sagte Bundesministerin Manuela Schwesig anlässlich des Starts des Web-Portals www.klischee-frei.de im Internetauftritt des Bundesinstituts für Berufsbildung. „Die Aufteilung in Männer- und Frauenberufe mit unterschiedlicher Wertschätzung passt nicht mehr zu einer modernen Gesellschaft mit vielfältigen Potenzialen. Berufs- und Studienwahl ist individuelle Lebensplanung: Junge Frauen und Männer stellen wichtige Weichen im Hinblick auf Erwerbsbeteiligung, Partnerschaftlichkeit, Einkommen und Alterssicherung. Zur selbstbestimmten Gestaltung gehört das gesamte Berufswahlspektrum. Diese Chance wollen wir allen Jugendlichen eröffnen.“

 

„In den Köpfen vieler jungen Menschen ist immer noch ein starkes, von der Gesellschaft geprägtes, geschlechtsspezifisches Rollenverständnis präsent“, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles. „Vor allem, welche Berufe ein Mann oder eine Frau nicht ergreifen sollen, darüber bestehen oft noch feste Vorstellungen. Wer sich aber solchen Beschränkungen unterwirft und diese nicht hinterfragt, läuft Gefahr, einen Beruf zu ergreifen, der nicht seinen oder ihren wahren Talenten und Interessen entspricht. Eine Klischee-gelenkte Berufswahl kann in berufliche Sackgassen führen. Das ist persönlich unbefriedigend, es ist aber auch für uns alle unbefriedigend, denn Wirtschaft und Gesellschaft brauchen junge Frauen und Männer dort, wo ihre persönlichen Talente und Neigungen liegen.“

 

Das unter dem Dach des Bundesinstituts für Berufsbildung in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit entwickelte Web-Portal ist die Kommunikationsplattform der Initiative „Nationale Kooperationen zur geschlechtergerechten Berufs- und Studienwahl“, die von den drei Bundesministerien für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, für Bildung und Forschung sowie für Arbeit und Soziales initiiert wurde. Am Aufbau haben außerdem das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die Bundesagentur für Arbeit, das Ministerium für Schule und Weiterbildung Nordrhein-Westfalen, das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, der Deutsche Gewerkschaftsbund, das Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT Deutschland, das Bundesinstitut für Berufsbildung, das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V., die Fachhochschule für öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen und das Hamburgische WeltWirtschaftsInstitut mitgewirkt. www.klischee-frei.de wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.


Kampagne gegen Frauenarmut

Kampagne gegen Frauenarmut

 

Während Männer Karriere machen, betreuen viele Frauen die Kinder oder pflegen Angehörige zu Hause und arbeiten jahrelang in Teilzeit. So ist der Grundstein für eine geringere Rente  schon gelegt.

45 % der erwerbstätigen Frauen arbeiten in Teilzeit, aber nur 9,8 % der erwerbstätigen Männer arbeiten in Teilzeit.

Typische Frauenberufe wie Friseurin, Altenpflegerin und Erzieherin, etc. werden zudem im Vergleich schlecht bezahlt.


Frauen aller Generationen sind betroffen, besonders häufig trifft es Alleinerziehende und Rentnerinnen.

Laut Statistik erhalten Frauen 60 Prozent weniger Rente als Männer. 63 Prozent der Frauen bekommen weniger als 650 Euro Rente monatlich.


Die kommunalen Frauenbeauftragten im Saarland starteten eine landesweite Großflächen-Plakatkampagne, um auf das Thema „Armut von Frauen“ aufmerksam zu machen.


Nähere Informationen : www.frauenbeauftragte.de

Spuren sichern

Sexuelle Gewalt hinterlässt Spuren - nicht nur in der Seele der Betroffenen, sondern oftmals auch körperliche Verletzungen. Dennoch werden die meisten Vergewaltigungen nicht angezeigt. Viele Betroffene sind unmittelbar nach der Tat traumatisiert und daher nicht in der Lage, eine Entscheidung für oder gegen eine Anzeige zu treffen. Viele bleiben – auch weil sie befürchten, dass eine andere Person über ihren Kopf hinweg eine Anzeige erstattet - medizinisch unversorgt und nehmen keine Hilfe in Anspruch.

Mit der vertraulichen Spurensicherung nach sexueller Gewalt erhalten Betroffene den Zugang zu einem Angebot, das ihnen eine selbstbestimmte Entscheidung sowie Zeit und Raum für die Bewältigung ihrer schwierigen Situation und ihres Traumas gibt.


Unter der Telefonnummer (0681) 844 944 erfahren Sie rund um die Uhr, wo Sie im Notfall vertrauliche Hilfe in Anspruch nehmen können.


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer oder auf www.spuren-sichern.de


Flyer mit Informationen zum Projekt "Sexuelle Gewalt hinterlässt Spuren"


Hilfetelefon

Mit dem bundesweiten Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ erhalten Frauen, die von Gewalt betroffen sind, erstmals die Möglichkeit, sich unter der Telefonnummer   08000 116 016 bundesweit zu jeder Zeit anonym, kompetent, sicher und barrierefrei beraten zu lassen.

 

Die Mitarbeiterinnen stehen hilfesuchenden Frauen vertraulich zur Seite. Für die Anruferinnen sind das Beratungsangebot und der Anruf kostenfrei.

 

Im Internet ist das Angebot unter www.hilfetelefon.de verfügbar.

 

Um auf die besonderen Bedürfnisse von Migrantinnen eingehen zu können, verfügt das Hilfetelefon über ein Netz muttersprachlicher Beraterinnen mit Migrationshintergrund.  

 

Weitere Informationen bei der Kommunalen Frauenbeauftragten der Stadt Püttlingen, Margret Schmidt, Sprechstunde montags von 09.30 Uhr bis 12.00 Uhr und dienstags von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr im Schlösschen, Tel. 06898 / 691-121, Email: frauenbeauftragte@puettlingen.de . Hier können auch Infomaterial und Flyer angefordert werden.


 
 
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