Ein weiteres herausragendes Ziel unserer Reise ist das Schiffshebewerk Saint-Louis/Arzviller in Lothringen, das als Meisterwerk der Ingenieurskunst gilt. Seit seiner Eröffnung im Jahr 1969 verbindet dieses Bauwerk am Rhein-Marne-Kanal das Hochplateau mit dem Tal der Zorn und überwindet dabei einen beachtlichen Höhenunterschied von über 44 Metern. Mit seiner Inbetriebnahme wurde eine mühsame Schleusentreppe aus 17 Einzelbecken überflüssig, die sich über 4 Kilometer erstreckt. Wo Kapitäne früher einen kompletten Tag für den Auf- und Abstieg einplanen mussten, dauert dies heute nur noch wenige Minuten.
Das Hebewerk arbeitet nach dem Prinzip eines Schrägaufzugs mit Nassförderung. Das Herzstück bildet dabei ein gigantischer, wassergefüllter Stahltrog. Inklusive Wasser wiegt diese Konstruktion etwa 900 Tonnen. Die Besonderheit dieses Bauwerks ist dabei die Querförderung. Während andere Hebewerke Schiffe meist in Fahrtrichtung (längs) transportieren, wird der Trog in Arzviller seitlich (quer) über eine schiefe Ebene mit Gefälle bewegt. Weltweit gibt es nur eine einzige andere Anlage mit einer vergleichbaren Querförderungs-Technik.
Nach der Besichtigung des Schiffshebewerks erkunden wir anschließend per Boot das Tal der Schleusenwärter und kehren zu einem gemeinsamen Picknick ein.
Auf der Heimreise machen wir zudem einen Abstecher zum weltberühmten „Rocher de Dabo“. Der 664 m hohe rosafarbene Sandsteinfelsen ragt aus dem Wald heraus und ist einzigartig. Von da oben habt Ihr einen grandiosen Ausblick auf die weiten Wälder der Vogesen und das lothringische Plateau.
Termin: Samstag, 18.07.2026
Anmeldeschluss:
Treffpunkt:
Leistungen:
Teilnehmerbeitrag:
Erwachsene: 45,00 €
Kinder 6-14 J.: 22,50 €
Kinder 0-5 J.: 0,00 €