Hans Breinig: Die Püttlinger vier Jahreszeiten.
Die auf vier Bände angelegte Publikation enthält auf mehr als 1200 Seiten eine Auswahl von 5000 aus der Feder von Hans Breinig stammender Erzählungen, Gedichte und Berichte aus dem Köllertal. Der 1979 verstorbene Erzähler hinterließ ein breites Spektrum an Texten zur Lebenswirklichkeit der Bauern und Bergleute, zu Werden und Vergehen von Kultur und Natur des Köllertaler Siedlungsraumes.
Band I:
"Die graue Vor-Zeit Püttlingens" widmet sich der Entstehung Püttlingens, die grau und nebelverhangen fast nur noch in Spuren zu finden ist. Hans Breinig hat die Spuren nachgezeichnet, ungefiltert Geschichte und Geschichten überliefert.
Band II:
"Die ewige Wiederkehr neuen Werdens" Hier beschreibt Hans Breinig den Frühling, erzählt von "Faasend"bräuchen, kramt in Kindheitserinnerungen, läßt Osterbräuche wieder lebendig werden und singt das Loblied des Wassers. Herzstück ist hier aber unsere Mundart. Anhand vieler Beispiele werden längst vergessene Ausdrücke, Redewendungen und sprachliche Besonderheiten wieder lebendig.
Band III:
"Zu helfen, wo tut Hilfe Not, ist hierzulande ein alt` Gebot" beschäftigt sich mit der Hochzeit des Bergbaues in Püttlingen, verbunden mit Bergmannsschnurren und Geschichten aus dem Familienleben in Püttlingen.
Band IV:
Vom Axknöpfchen zum Kühlberg, von der Köllner Mühle zur Wackenmühle. Weitere Auszüge aus den ca. 5000 hinterlassenen Arbeiten des Autors. Besonderes Schwergewicht liegt bei diesem Band auf der Erklärung und Auflistung der oft ungewöhnlichen Püttlinger Flurnamen.