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Feuerwehr stellt neues Hilfeleistungs–Löschgruppenfahrzeug in Dienst

Nach der Einsegnung durch Pfarrer Hans Maria Thul und Pfarrer Gerd Hampel übergab Bürgermeister Martin Speicher offiziell die Fahrzeugschlüssel des neuen HLF 20-16 an  Löschbezirksführer Thomas Albert. Das moderne und bestens ausgestattete Fahrzeug wird zukünftig bei allen Einsätzen als erstes Einsatzfahrzeug ausrücken.

HLF 20-16, so die technische Bezeichnung des neuen Hilfeleistungs–Löschgruppenfahrzeug, das Bürgermeister Martin Speicher auch in seiner Funktion als Chef der Wehr am vergangenen Mittwoch im Rahmen einer kleinen Feierstunde offiziell an die Feuerwehr der Stadt Püttlingen übergeben konnte. „Gott zur Ehr, dem nächsten zur Wehr“ lautet der Wahlspruch der Feuerwehr. „Damit sie diesem Anspruch gerecht werden kann, brauchen wir nicht nur Männer und Frauen, die sich 365 Tage, 24 Stunden täglich ehrenamtlich in den Dienst für die Allgemeinheit stellen, auch das für den Einsatz benötigte Material muss technisch regelmäßig auf den neuesten  Stand gebracht werden“, betonte Bürgermeister Speicher.

 

Mit der offiziellen Übergabe der Fahrzeugschlüssel an den Püttlinger Löschbezirksführer Thomas Albert verfügt die Püttlinger Wehr nun über eines der modernsten Fahrzeuge dieser Art. Dabei weist das Püttlinger Fahrzeug einige Besonderheiten auf. Neben einer erweiterten Beladung mit zahlreichen Hilfsgeräten zur technischen Hilfeleistung und einer 50 kN Seilwinde verfügt das 286 PS starke Fahrzeug auch über entsprechende Wasser- und Schaumkapazitäten zur Brandbekämpfung sowie tragbare Leitern. Um dies alles auf einem 16 to Fahrgestell zu realisieren, wurde in enger Abstimmung mit der Püttlinger Wehr und dem Fahrzeughersteller ein neues Konzept entwickelt. So wurde der Wassertank zwischen die beiden Achsen, direkt hinter den Mannschaftsraum verlagert, wodurch eine bessere Gewichtsverlagerung auf beide Achsen erreicht werden konnte. Durch die ebenfalls erfolgte Neuplatzierung der Pumpe an der alten Tankposition wurde Platz und Raum für die umfangreiche Zusatzausrüstung geschaffen, ohne dabei jedoch die gewichts- und platzmäßig gesetzten DIN des vorgegebenen Fahrgestells zu überschreiten. „Hätten wir dieses Konzept so nicht umgesetzt, hätten wir auf eine wesentlich unhandlicheres und teureres 18 to Fahrgestell zurückgreifen müssen“, erläuterte Thomas Albert.

 

Eine weitere Besonderheit ist die Beklebung des Fahrzeugs. Auf den Seiten des Aufbaues wurde das Püttlinger Stadtlogo angebracht. Neben diesem Logo verfügt das Fahrzeug über eine umlaufende retroreflektierende Konturmarkierung, die nachts das Licht anderer Fahrzeuge zurück wirft und damit die Sichtbarkeit des Fahrzeuges, und dadurch auch die Sicherheit der Einsatzkräfte erhöht. Das neue HLF ersetzt ein 1984 in Dienst gestelltes Fahrzeug, welches sowohl von der Ausstattung als auch vom Alter her den heutigen Anforderungen für technische Hilfeleistungseinsätze nicht mehr gerecht werden konnte. Thomas Albert: „Das neue „Arbeitstier“ in der Feuerwehr Püttlingen wird ab sofort bei allen Einsätzen als erstes Fahrzeug ausrücken“.

 

Bevor das neue Fahrzeug von den anwesenden Gästen, darunter auch zahlreiche Vertreter von befreundeten Wehren der Nachbargemeinden, in Augenschein genommen werden konnte, erfolgte, einem guten und langjährigen Brauch entsprechend, die Segnung des Fahrzeuges. Mit ihrem Segen verbanden Pfarrer Hans Maria Thul und Pfarrer Gerd Hampel den Wunsch, dass das Fahrzeug und die Einsatzkräfte stets gesund und unversehrt von Ihren Einsätzen zurückkehren sollen.


 
 
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